

|
BREMER FUNDSTÜCKE
Gefunden und achtsam gesammelt von Monika Wilkens
Bremer Lehrerin
Heide Marie Voigt (2002): Die verkopfte Schule – Kleine Schritte zu einer >>anderen<< Schule
„Schule schadet – unter anderem Über die Schule können alle etwas sagen, weil jeder von uns sie erlebt, ertragen und meistens auch erlitten hat. Deshalb können wir auch alle mitreden. (...) Die uns bekannte Schule trainiert das Gehirn bis zur Verkopfung und Verzweiflung aller Beteiligten: Schüler, Lehrer, Eltern und Schulverwaltungen. Wie aus der Selbstblockade herausfinden, in die sich alle Beteiligten immer wieder hineinmanövrieren?“
http://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?id=13867 http://de.wikipedia.org/wiki/Heide_Marie_Voigt
Bremer Verlag
Gordon Neufeld / Gabor Maté (Genius Verlag, 2006): Unsere Kinder brauchen uns! – Die entscheidende Bedeutung der Kind-Eltern-Bindung
„Die Bindungsforschung hat das Rätsel um den unverstandenen und zutiefst verstörenden Trend unserer Zeit gelöst – Gleichaltrige übernehmen den Platz der Eltern im Leben unserer Kinder. Gordon Neufeld hat für dieses Phänomen den Begriff Gleichaltrigenorientierung geprägt, denn unsere Kinder und Jugendlichen beziehen ihre Identität, ihre Werte und Verhaltenscodes zunehmend von Gleichaltrigen anstatt von uns. Die Gleichaltrigenorientierung zerstört den familiären Zusammenhalt, blockiert die Entwicklung zu wahrer Eigenständigkeit, vergiftet die Atmosphäre in den Schulen und fördert eine aggressive und sexualisierte Jugendkultur.“
http://www.gordonneufeld.de/main/BuecherMehr.php?Vid=75 http://www.genius-verlag.de/main/Buecher.php
Professor in Bremen (jetzt Amsterdam; davor Jacobs University Bremen, vorm. IUB)
Jens Förster (2007): Kleine Einführung in das SchubladenDenken – Über Nutzen und Nachteil des Vorurteils
„Vorurteile drücken die Schulbank und -leistungen“
https://www.jacobs-university.de/directory/jfoerster
Bremer Pastor
Timm H. Lohse (2003): Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung – Eine methodische Anleitung
„Dieses Buch ist als Anleitung für Menschen gedacht, die um Hilfe angegangen werden. Das betrifft alle, die in einem der klassischen helfenden Berufe tätig sind, und zwar im Bereich der Medizin, Pädagogik, Pflege, Seelsorge, Sozialarbeit, Theologie.“
http://www.timm-lohse.net/index.asp?art=kurzgespraech
Bremer Universität
Holger Strohm (Dissertation, 2002): Schulisches Lernen und Lehrergewalt
Holger Strohm (Dissertation, 2005): Lehrergewalt und strukturelle Gewalt an Schulen in der (öffentlichen) Diskussion Defizite – Auswirkungen – Lösungsansätze
http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Strohm http://www.lernen-ohne-angst.de/index-Dateien/LoaHolgerStrohmzurLehrergewalt.htm
Akademie für Arbeit und Politik (Untersuchung im Auftrag des Bremer Senats, Juli 2003) Prof. Dr. Thomas Leithäuser / Frank Meng: Ergebnisse einer Bremer Schülerbefragung zum Thema Gewalterfahrungen und extremistische Deutungsmuster
http://www.kriminalpraevention.bremen.de/sixcms/media.php/13/gewalt.pdf
Akademie für Arbeit und Politik (Untersuchung im Auftrag des Bremer Senats, November 2004) Dr. Frank Meng: Ergebnisse einer Schulleiterbefragung zum Thema Gewaltbelastung, Präventionsstrategien und Unterstützungsbedarfe http://www2.bildung.bremen.de/sfb/behoerde/deputation/depu/l78_16_a1.pdf
Bremer Park (Förder-Idee)
Isa Fischer und Miriam Wurster / DUPLIO – spielend kommunizieren (2010):Der Bürgerpark Bremen – Ein Memo-Spiel mit 32 künstlerisch gestalteten Bildpaaren
http://www.duplio.de/buergerpark/ http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerpark_und_Stadtwald
„Einer für alle, alle für Einen Dieses Motto steht als Synonym für eine intensive Freundschaft. Diese Verbundenheit pflegen die Bremer mit „Ihrem“ Bürgerpark. Seit mehr als 144 Jahren wird hier Gemeinsinn deutlich und noch heute wird der Bürgerpark ausschließlich durch private Zuwendungen finanziert; das ist in Deutschland einmalig.“
„Der Naturpfad kann von Gruppen oder Einzelpersonen genutzt werden, z.B. von Eltern oder Großeltern mit Kindern, Kindergartengruppen und natürlich auch Schulklassen.“
„Natürlich ist gerade für das Wohl der ‚Stadtkinder’ im Bürgerpark gesorgt. Keine weiten Ausflüge sind nötig um die Natur zu erleben und Wissenswertes zu erlernen.“
Bremer Homeschooler
Dagmar Neubronner (2008): Die Freilerner – Unser Leben ohne Schulehttp://www.genius-verlag.de/main/BuecherMehr.php?Vid=137
„Die Schule ist in vielen Familien das Problemthema Nr. 1. Dagmar Neubronner, Mutter der prominentesten ›Schulverweigerer‹ Deutschlands, schildert spannend und anschaulich, wie es kam, dass sie und ihr Mann trotz großer Bedenken den beiden Söhnen Moritz und Thomas erlaubten, frei zu lernen – ohne Schule und mittlerweile ohne jeglichen Pflichtunterricht. Wie funktioniert freies Lernen, und wie muss sich Schule verändern, damit es auch dort funktioniert? Was können Eltern und Lehrer tun?“ Bremer Beratung – u. a. durch Cornelia von Ilsemann *)
Hartmut von Hentig (2006): Bewährung – Von der nützlichen Erfahrung, nützlich zu sein:Die Entschulung der Mittelstufe und ein einjähriger Dienst für die Gemeinschaft Ein pädagogisches Manifest im Jahre 2005„Ich wünsche, dass junge Menschen erfahren, was eine Gemeinschaft ist – eine größere als die Familie, in die sie hineingeboren sind, und eine weniger künstliche und zufällige als die Schulklasse, in die man sie hineinverwaltet hat.“
*) Leiterin der Abteilung Bildung bei der Senatorin für Bildung und Wissenschaft in Bremen
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/546967/ http://www.perlentaucher.de/buch/24880.html
Journalistin aus Lilienthal bei Bremen
Birgitta vom Lehn (2010): Generation G8
http://www.beltz.de/de/verlagsgruppe-beltz/unsere-autoren/autor/birgitta-vom-lehn.html http://www.amazon.de/Generation-G8-Turbo-Schule-Familien-ruiniert/dp/3407859155
„Erschöpfte Schüler, empörte Elterninitiativen und protestierende Lehrerverbände: Die Erfahrungen mit der auf acht Jahre verkürzten Gymnasialzeit sind überall katastrophal. Das erste Buch zum Thema eine vernichtende Bilanz.Die Journalistin Birgitta vom Lehn bringt die Kardinalfehler der überhasteten G8-Einführung auf den Punkt: Die Schulzeit wurde verkürzt, das Stoffpensum aber beibehalten. Die Folge: explodierende Stundenpläne, extrem langer Nachmittagsunterricht und Bulimie-Lernen bis zur nächsten Prüfung. Für Hobbys hat die Generation G8 kaum noch Zeit, dafür boomen die Nachhilfeinstitute. Bis zu 70% der Turbo-Schüler klagen über Versagensangst: Die Belastungsgrenze ist erreicht.“
Bremer Fortbildungsinstitut
INFO – Institut für Fortbildung und Beratung– Fortbildungen / Entwicklungsbegleitung –
http://info-in-bremen.de/Programm2010.pdf „Das Ziel von Bildung, bei den großen Pädagogen einst der selbstbestimmte Mensch, heute: Möglichst viele Fähigkeiten auf möglichst hohem Niveau in möglichst kurzer Zeit. (...) Was zählt sind Noten, Kopfnoten allemal. Entwicklungsbeobachtungsbögen verkommen zu Skalen, aus denen dem Kind dann ein Profil erstellt wird, als sei es ein Reifen! Wer dabei nicht spurt, kommt in Therapie oder wird bestraft. Pädagogen spielen dieses Spiel mit und Therapeuten, und Eltern tanzen mit auf dem Vulkan: die schwarze Pädagogik der 60er feiert fröhliche Urständ, entsprechende Erziehungsratschläger verkaufen sich in Höchstauflagen, sind Bestseller, als sei das ein Zeichen für Qualität. Und da ist sie schon wieder, die Zahl. Zahlen zählen in der Welt und Vergleiche. Ein Mensch, ein Kind zumal, der von der Welt derart reduziert wird, verschließt sich der Welt. Er wird unerreichbar wie Granit oder wie Watte. Man kann das auch ADS nennen. Wenn wir in Erziehung und Bildung nicht die Reißleine ziehen, wird uns in wenigen Jahren eine Welle von derart weltabgewandten Kindern wie ein Tsunami überrollen.“ Bremer E-Petitionen / Öffentliche Petitionen:
https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsliste „... als erstes Bundesland führt die Freie Hansestadt Bremen die so genannte öffentliche Petition ein. Petitionen, die ein Anliegen von allgemeinem Interesse betreffen, können jetzt auf der Internetseite der Bremischen Bürgerschaft veröffentlicht werden. Nachdem eine Petition in das Internet eingestellt wurde, besteht die Möglichkeit, eine öffentliche Petition durch eine so genannte Mitzeichnung zu unterstützen oder sich mit Diskussionsbeiträgen in einem Forum zu beteiligen.“
Petition in der parlamentarischen Beratung: Fahrtkostenrichtlinie für Schüler
Petition in der parlamentarischen Beratung: Einrichtung von Justiz-Ombudsstellen
Petition in der parlamentarischen Beratung: Konzept zum Übergang von der Grundschule zur 5. Jahrgangsstufe
Petition in der parlamentarischen Beratung: Zulassung von freien Alternativschulen
Petition in der parlamentarischen Beratung: Schulzuweisung
Petition in der parlamentarischen Beratung: Platz der Schule
Petition in der parlamentarischen Beratung: Kinderrechte als Unterrichtsthema
Stand: 20. August 2010
Kontakt LOA-Bremen:
Monika Wilkens Tel.: 0177-3292815 m.wilkens@lernen- ohne-angst.de
|
|
LOA-Telefon
Unterstützung Begleitung Beistand Austausch
0151 - 58801000
Wir rufen kostenlos auf dem Festnetz zurück!
Unabhängig Ehrenamtlich Kostenlos Vertraulich
|
|
Elternfibel L e h r e r g e w a l t
Antworten, Ideen, Erfahrungen, Hilfe und Vorschläge für Ratsuchende
PDF zum kostenlosen Download
|
|
Wenn ein Kind kritisiert wird, lernt es zu verurteilen.
Tibetische Weisheit |
