Flussdiagramm: Alternativer Prozess:   Lernen  Ohne  Angst    e.V.

 

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Das Tabuthema Lehrergewalt wird von Eltern heiß diskutiert, leider nur selten dort, wo es Sinn machen würde, nämlich bei Elternabenden, in Schulkonferenzen und auf politischer Ebene. Selbst die Presse schreckt manchmal vor diesem Thema zurück, weil man fürchtet, Abonnenten, Informanten und Anzeigenkunden zu verlieren.

 

800.000  Lehrer haben eine gewaltige Lobby

 

Dolby Surround  -  es kommt von überall! Dieser Werbeslogan kommt einem schnell ins Gedächtnis, wenn man sich mit den Interessenvertretungen, Berufsverbänden, politischen und ehrenamtlichen Funktionen beschäftigt, in denen Lehrkräfte aktiv sind und ihre ureigensten Interessen vertreten können.

 

14 Millionen Kinder und Jugendliche etwa nicht?

 

Auf der anderen Seite der Waagschale stehen Mitbestimmungsgremien der Elternschaft, die nicht selten auch durch Lehrer oder schulnah beschäftigte Personen besetzt werden. Ernst gemeinte Elternarbeit kostet Zeit, Engagement und manchmal auch Mut.

Wie hoch ist die Motivation, sich ehrenamtlich für fremde Kinder einzusetzen, sich für das Amt angemessen zu bilden und zu informieren?

 

Angst vor Repressalien

 

Die Ängste der Betroffenen sind groß bestärkt durch das Wissen um die Abhängigkeit der Schüler vom weiteren Verhalten der Lehrkräfte, die in den meisten Fällen ihr Kollegium, die Schulleitung, die Schulaufsicht und schlimmstenfalls auch noch Teile der Elternschaft und das zuständige Ministerium als Unterstützung zur Verfügung haben.

 

Unfeiner Tabubruch oder Aufdeckung von Straftaten?

 

Ähnlich wie früher der sexuelle Missbrauch zählt heute noch das Thema „Lehrergewalt“ zu den Tabuthemen, über die man nicht öffentlich spricht. Und genau wie bei den Missbrauchsopfern wird auch in Fällen von Lehrergewalt den Opfern häufig die Schuld, oder zumindest ein Mitverschulden angedichtet, während man emsig Entschuldigungen für die Täter sucht.

 

Zivilcourage erzeugt Angst und Neid

 

Statt eine sachliche Aufklärung der Vorfälle zu fordern und zu unterstützen schlagen sich viele Beteiligte ängstlich auf die Seite des vermeintlich „Stärkeren“ und beteiligen sich am  Mobbing gegen die Opfer, das soziale Ausgrenzung und Diskreditierung als Ziel hat  -  nicht selten bis hinein in Kirchen und Privatleben.

 

Sehr hohe Dunkelziffer

 

Leider schlussfolgern viele Opfer bzw. ihre Eltern, dass sich ihre Situation durch „stillhalten und schweigen“ verbessern könnte. Ein fataler Irrglaube, der die Dunkelziffer in die Höhe treibt und weitere Übergriffe erst ermöglicht, da die Neigung zu Wiederholungstaten immens hoch ist und mit jedem erfolgreich vertuschten Übergriff wächst. Einmal überschrittene Hemmschwellen sind ohne Therapie und angemessene Schulung nicht wieder herzustellen.

 

Doch selbst wenn Opfer den Mut finden, gegen Lehrergewalt vorzugehen, stehen Sie nicht selten vor neuen Problemen. Viele Betroffene berichteten schon von ihren Schwierigkeiten bei Behörden oder Medien Gehör zu finden. Besonders schwierig wird es, wenn die um Hilfe ersuchten Personen selbst schulpflichtige Kinder haben… Immer wieder hören wir den Satz: „Ich hab´ noch eine Geisel in der Schule.“

 

Behördenangriffe auf Beschwerdeführer

 

Familien, die sich wehren, weht oft ein rauer Wind entgegen. Häufig berichten Betroffene von  ungewöhnlich scharf formulierten, einschüchternden Behördenbriefen und unangenehmen Gesprächen, die Eltern und Schüler an den Pranger stellen, statt sich dem Täter und dem Sachverhalt zu widmen.

 

Erstaunliche Parallelen in einzelnen Fällen

 

Bekannt gewordene Fälle zeigen immer wieder erstaunliche Parallelen auf. So deutlich, dass es immer schwieriger wird an zufällige Übereinstimmungen zu glauben. Wir kann es sein, dass quer durch alle Bundesländer die gleichen Verhaltensmuster und Verfahrensabläufe zu beobachten sind?

 

Am Ende einer Beschwerde steht immer das Schweigen der Behörden. Unter dem beamtenrechtlich abgesicherten Deckmantel des Datenschutzes wird den Gewaltopfern seitens der Schulbehörden keinerlei Auskunft über Maßnahmen und Konsequenzen gewährt.

Anhand von Versetzungen, Dauerkrankheiten und Frühpensionierungen lassen sich manchmal „Arrangements“ erahnen.

Auf der Strecke bleiben die Opfer und die, die die Übergriffe miterleben mussten. Ihnen wird jede Möglichkeit zur heilsamen Aufarbeitung Ihrer Erfahrungen genommen.

 

Tatsächliche Fälle

 

Wie viele Fälle von Lehrergewalt kennen Sie persönlich? Tritte, Ohrfeigen, Schläge, massive Beleidigungen, unangemessene Berührungen bis hin zu sexuellen Anzüglichkeiten oder Übergriffen?  Wie viele von diesen Fällen wurden in Presseberichten erwähnt? Fünfzig Prozent? Zehn Prozent? Ein Prozent? Anhand dieser Liste können Sie erahnen, wie viele Fälle es tatsächlich in der Bundesrepublik Deutschland gab.  

 

 

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